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Ausbildung im Hundesportverein Wittgensdorf e.V. |
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4. Wittgensdorfer Beagletag
am 28.06.2009
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| Erlebnisbericht von Lea |
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4. Beagletag der Landesgruppe Sachsen beim HSV Wittgensdorf am 28.06.2009 |
Erlebnisbericht von Beagle-Dame Lea Tergy
Wieder einmal fand auf unserem Hundeplatz ein großes Ereignis statt, der "4. Beagletag" der Landesgruppe Sachsen.
Viele Helfer hatten sich, trotz tagelanger Vorbereitungsarbeiten auch an diesem Tag gegen 8.00 Uhr eingefunden, um alles Notwendige
zu erledigen. Alles wurde getan, dass dieser Beagletag bei herrlichem Wetter ablaufen konnte. Bevor es eigentlich losging, wurde ich aus
dem Auto geholt und es ging mit meinem Herrchen zur obligatorischen Pieselrunde.
Bei der Anmeldung, denn Ordnung muss sein, gab es natürlich einen Leckerlibeutel für mich und wenn sie wollten auch noch ein kleines
Frühstück (Speckfettbemmen) für unsere Begleiter.
Endlich war es 10:00 Uhr und alle trafen sich auf den Platz, wo der Beagletag von unserer Landesgruppenvorsitzenden Katrin Schulze
und unserem Vorsitzenden des HSV Wittgensdorf Jörg Scholz eröffnet wurde. Kerstin Scholz gab noch einige informatorische Hinweise.

Nun konnte es losgehen, aber erst einmal gab es das traditionelle Kommando: "Hand an den Schnappaa!" - und ab ging die Meute.
Unter den vielen Beagles hatte ich zu tun, meine Freunde des Beagle-Teams Wittgensdorf zu finden. Zum Glück hatten ja Frauchen und
Herrchen ihre schicken Trikots an. Danach sahen sich unsere Begleiter erst einmal die aufgebauten Stationen an.
Es gab in Stichpunkten:
- Slalom und Weitsprung mit Jenny
- Hürde, Wippe und Sacktunnel mit Bärbel
- Unterordnung mit Jörg
- Laufsteg und A-Wand mit Nicole
- Hürde und Tunnel mit Thomas
- Suchspiele mit Svea und Heike
Nun ging der Spaß los bei Jenny. Mehr oder weniger legten wir einen gelungenen Weitsprung hin. Aber wir mussten uns ja erst warmlaufen.
Die Zeit verging wie im Flug, schon waren wir bei Jörg zur Unterordnung. War ja das Gewohnte: man muss machen was Herrchen sagt,
und nicht seiner Nase folgen, naja geht ja auch vorbei. Zur Entspannung gab es noch ein Abliegen, klappt ja immer besser,
aber ob da eine Ameise war, musste ich schon zwischendurch einmal nachsehen. Kaum hat man sich etwas entspannt geht es zu Bärbel,
dort stehen die Wippe und der Sacktunnel. Kein Problem, die Wippe kann ich ja wirklich, aber die anderen Kumpels der Gruppe hatten
auch ihren Spaß daran. Nun ging er los, der Spaß, über die Wippe und Hürde, rein in den schwarzen Tunnel. Ob Herrchen schon auf der
anderen Seite steht? Oder bin ich wieder einmal schneller? Eine andere Beobachtung machte ich noch, den Freunden der Schutzhunde,
die sich auf der Terrasse des Hundeplatzes aufhielten, schien unser Treiben auch zu gefallen. Der fliegende Wechsel geht schon wieder
weiter und wir kamen zu Nicole mit Laufsteg und A- Wand. Es zeigten sich schon die ersten Ermüdungserscheinungen, und es begann
auf dem Platz so verführerisch nach fremden Leckerchen zu riechen. Da kann ich mich meistens nicht Beherrschen und muss meiner Nase
folgen, schließlich muss der Platz ja sauber gehalten werden.
Als wir zu Thomas kamen, merkte ich schon, er hatte sich etwas Gemeines ausgedacht: Tunnel, Reifen und nochmals Tunnel.
Aber halb so schlimm, die anderen fanden es auch Klasse. Jörg drängte, der nächste Wechsel stand an. Hier war die letzte Station
mit Svea und Heike. Jetzt merkte ich auch, warum die Anderen, die schon einmal dort waren, immer wieder der Station einen Besuch
abstatteten. Unsere Gruppe konnte sagen, das Beste kommt zuletzt. Suchspiele, eine Freude für jeden Beagle - nicht nur wegen
der versteckten Leckerlies.
Alle waren wir mit Eifer dabei, aber wie es meistens ist, wenn es richtig Spaß macht,
ist es schon vorbei. Leider konnten wir nicht noch die komischen Papierröllchen untersuchen, wer weiß, was es dort noch Gutes
gegeben hätte? Ich werde bei Gelegenheit Nana fragen, sie hatte es noch bis dahin geschafft. Nun war noch eine Spielrunde
angesagt und danach ging es wieder ins Auto.
Während ich mich nach dem Stress des Vormittags ausruhte, mussten die Frauchen und Herrchen noch eine Trockenübung für die
nachmittags stattfindende Beagle-Parade hinter sich bringen.

Endlich gab es das wohlverdiente Mittagessen für die gestressten
Beaglebesitzer. Die fleißigen Helfer in der Essenausgabe sowie die beiden Grillmeister Peter und Sven hatten alles vorbereitet.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die edlen Spender, die viele leckere Salate zubereitet hatten.
Ich habe mir von meinem Herrchen sagen lassen, dass es sehr gut geschmeckt hat. Leider viel mein Mittagsmahl aus,
wegen der vielen Leckerchen am Vormittag. Während ich mich gemütlich meinem Mittagsschlaf widmete,
gab es für interessierte Frauchen und Herrchen noch wichtige Gesundheitstyps von Kerstin. Dies ist aus
meiner Sicht sehr wichtig, damit sie nicht unbeholfen dastehen wenn es mir mal nicht so gut geht.
Denn schnell kann mal etwas Unvorhergesehenes passieren.
Schon ging es wieder los mit einer gemeinsamen Spielrunde auf dem Platz. Alle benahmen sich sehr gut, außer ein paar
Beaglejungs, die immer mal wieder versuchten herauszubekommen, wer hier auf dem Platz das Sagen hat. Endlich der Höhepunkt
des diesjährigen Beagletages: die "Beagle-Parade" unter Führung von Svea. Nach dem jeder seinen Platz wiedergefunden hatte,
ging es los mit dem gemeinsamen Einmarsch. (Mal nebenbei, die Musik war auch nicht schlecht.)
Eine Figur nach der anderen wurde diszipliniert abgearbeitet, aber mal ehrlich, das Beinslalom ist etwas schwierig, immer ist
die Leine im Weg. Alles ging sehr geordnet von statten und ich hatte großen Spaß.
Wenn wir noch ein paar Mal üben, können
wir bestimmt auf großen Veranstaltungen auftreten. Ihr seht also auch Beagles können folgen, es muss nur richtiger Trubel
sein. Nach diesem Höhepunkt mussten wir natürlich erst mal wieder eine Runde spielen. Während wir ausgiebig tobten, wurden
die Geräte für den Mannschafts-Aggi-Wettbewerb aufgestellt.
Dann ging es los das lustige Treiben alle bemühten sich eine gute Figur abzugeben. Aber wie schon gesagt, bei mir ist es
meistens so, dass ich zwischendurch dem Ruf meiner Nase folgen muss. Kommt meistens bei Herrchen nicht so gut an. Aber da
geschah es, ein Frauchen wollte ganz besonders schnell sein und legte sich der Länge nach hin. Herrschen schimpfte mit mir
und meinte über so ein lustiges Bild lache man nicht, sie hätte sich bestimmt sehr weh getan und da würde ich ja auch winseln.
Iron und Ferdi, die Platzhirsche, zeigten uns nochmal eine gekonnte Aggi-Vorführung, im Duett meisterten sie den Parcours.
Herrchen und Frauchen durften assistieren. Danach trat Jörg nochmal mit seiner Glanznummer auf, uns wurde der ultimative
Rückruf mit Iron und Ferdi vorgeführt. Eine perfekte Sache.

Ich muss mir das unbedingt ansehen wenn ein Hase vorbeikommt. Das Schönste kam aber noch, das Würstchenrennen ist immer
das "Größte " am Beagletag. Hier kann man im wahrsten Sinne des Wortes das "Geläut" der Beaglemeute hören. Aber wie so immer
beim ersten Lauf konnte nicht festgestellt werden, wer aufgeregter war, die Beagles oder die Halter.
Es wurde ein zweiter Lauf angesetzt, dieser war perfekt und alle waren die Gewinner, sogar im doppelten Sinn, denn es gab ja
zweimal Würstchen.
Es gab aber auch noch andere Gewinner, alle Kinder wurden für ihre Leistungen beim Malwettbewerb ausgezeichnet und man konnte
viele glückliche Gesichter sehen.

Ab ging es wieder ins Auto, ein schöner Beagletag war vorbei, aber nur für uns.
Frauchen und Herrchen beschlossen den Beagletag mit zünftigen Kaffee und Kuchen.
Auch hier nochmals den fleißigen Bäckern und Spendern sei Dank.
Zuletzt nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren Jörg und Kerstin Scholz, an die fleißigen Helfer des HSV Wittgensdorf,
die zum Teil namentlich nicht genannt wurden, für den perfekten Beagletag.
Nicht schlecht staunte ich als ich alle Besucher
nochmals nachzählte:
92 Beaglefreunde
14 davon waren Kinder
50 Beagle
Da müssen wir uns 2010 schon mächtig anstrengen, um diese Zahl zu überbieten. Hoffentlich vergeht die Zeit sehr schnell
und wir sehen uns auf dem 5. Beagletag in Wittgensdorf!
Eure Lea und Herrchen Detlev
P.S. Schade, dass meine Freundin Dörle nicht mitmachen konnte, sie musste im wahrsten Sinn des Wortes unter der "Hitze" leiden.
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